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Modernisierung durch Flachdachsanierung

Bei der Flachdachsanierung wird ein altes Flachdach zu einem modernen, energieeffizienten Dach umgebaut. Dämmung, Abdichtung und Entwässerung gehören zu den wichtigsten Aufgaben bei der Flachdachsanierung. Hier gelten die Vorschriften der Energieeinsparverordnung (EnEV). Die Kosten für eine Flachdachsanierung schwanken je nach Art und Umfang der Baumaßnahmen. Als Faustregel gilt: 20 bis 30 Euro pro Quadratmeter, bei der Abdichtung, 40 Euro pro Quadratmeter zur Dämmung des Dachs und 80 bis 200 Euro pro Rohr und Dachgully bei der Entwässerung eines Flachdachs. Die Flachdachsanierung wird staatlich gefördert. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) erstattet zehn Prozent der Ausgaben für die Flachdachsanierung (maximal 5.000 Euro) zurück. Für zusätzliche Baumaßnahmen wie eine Solarthermieanlage zahlt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ebenfalls eine Förderung.

Flachdachsanierung zum Abdichten des Dachs

Ein Flachdach ist aufgrund seiner kaum abschüssigen Dachfläche nur wenig vor Feuchtigkeit geschützt, denn Regenwasser fließt schlecht vom Dach ab. Daher ist die Flachdachabdichtung bei der Flachdachsanierung besonders wichtig. Meist werden Dichtungs- und Kunststoffdachbahnen zum Abdichten verwendet. Die Dämmung des Flachdachs erfolgt auf verschiedenen Wegen, bei denen unterschiedliche Materialien wie Schaumglas, extrudiertes Polystyrol oder Hartschaumplatten Verwendung finden. Die Wahl des passenden Materials hängt von der Nutzung des Dachs ab. Für begehbare Dächer sind zudem die Vorgaben der DIN 18195 zu beachten.

Entwässerung im Rahmen der Flachdachsanierung

Meist ist im Rahmen der Flachdachsanierung eine Entwässerung notwendig, da das Regenwasser nicht von selbst abfließt. Hier gibt es zwei Wege: die Freigefälle-Entwässerung und die Entwässerung über vorab gefüllte Rohrleitungen. Die Freigefälle-Entwässerung erfolgt durch Fallleitungen, durch die das Regenwasser in eine mit Gefälle verlegte Grundleitung abfließt. Über ein Rohrleitungssystem mit vorab gefüllten Rohrleitungen fließt das Wasser mithilfe eines hydraulisch erzeugten Unterdrucks ohne Gefälle ab.

Neueindeckung von Flachdächern

Unter Umständen ist eine komplette Neueindeckung von Flachdächern notwendig. Die Dachabdeckung spielt bei Flachdächern eine große Rolle, um das Dach zu schützen und abzudichten. Zudem bestimmt die Dacheindeckung das Aussehen des Hauses. Es gibt mehrere Materialien, die sich bei der Neueindeckung von Flachdächern problemlos nutzen lassen. Eine komplette Neueindeckung von Flachdächern kostet je nach Material und Arbeitsaufwand zwischen 40 und 120 Euro pro Quadratmeter.

Materialien zur Neueindeckung von Flachdächern

Der Dachstuhl eines Flachdachs kann nur wenig Gewicht tragen. Daher nutzen Fachleute bei der Neueindeckung von Flachdächern besonders leichte Materialien wie Metall, Folie, Kunststoff oder Bitumen. Metall lässt sich bei der Neueindeckung von Flachdächern bestens verarbeiten und ist leicht zu warten. Aluminium ist hier optimal, da das Material vor Wettereinflüssen schützt und äußerst langlebig ist. Bei Bitumen handelt es sich um Dachpappe. Dieser witterungsbeständige Stoff lässt sich bei der Neueindeckung von Flachdächern einfach verarbeiten. Bitumen wird flüssig aufgetragen oder in Dachabdichtungsbahnen verwendet. Folie aus PU Kunststoff und PVC-haltigen Stoffen ist ein leichtes Material, das bei der Neueindeckung von Flachdächern auch an Nahtstellen, die anfällig für undichte Stellen sind, ideal nutzbar ist. Wer sich für Kunststoff entscheidet, wählt zur Neueindeckung von Flachdächern ein Material, das sicher abdichtet.