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Fischteich ist nicht gleich Fischteich

Fischteiche unterscheiden sich in ihrer Nutzung. Wer seine Fischteiche ausschließlich privat nutzt, kann natürlich zur Bestandssicherung auch Fische züchten. Dies ist allerdings ein Unterschied zur kommerziellen Fischzucht. Wenn man also in seinem Teich fischen möchte und einen Teil der gefangenen Fische verkaufen will, benötigt man zahlreiche Genehmigungen von unterschiedlichen Behörden. Dafür müssen Fischhalter viele Bedingungen und Auflagen erfüllen.

Genehmigungen für Fischteiche

Wer Fischteiche auf einem Grundstück innerhalb eines Ortes angelegen möchte, benötigt in jedem Fall eine Baugenehmigung. Außerhalb einer geschlossenen Ortschaft ist eine Genehmigung der zuständigen Behörde des Landkreises notwendig. Sobald Fischteiche in einem offenen und frei zugänglichen Gelände liegen, ist das Ministerium für Land-, Forst- und Fischwirtschaft zuständig. Falls sich ein Naturschutzgebiet in der Nähe befindet, muss auch die Naturschutzbehörde ihre Zustimmung geben. Des Weiteren müssen Fischfreunde weitere gesetzliche Bestimmungen beachten. So müssen Sie beispielsweise bestimmte Sicherheitsmaßnahmen für Fischteiche eingehalten.

Mit Fischen auskennen

Fischteiche haben in der Regel einen Zu- und Ablauf. Meist wird Wasser aus einem öffentlichen Gewässer entnommen und später auch wieder in dieses zurückgeleitet. Unter Umständen muss man in diesem Fall eine Filteranlage einbauen. Hier ist ebenfalls eine Genehmigung – in diesem Fall von der Unteren Wasserbehörde – Pflicht. Wer Fischteiche zum Angeln nutzen möchte, braucht zudem einen Jahresfischereischein. Diesen erhält man, wenn man mindestens 18 Jahre alt ist und die Angelprüfungen bestanden hat.

Wer sich noch nicht genug mit Fischen auskennt, sollte sich zunächst über die Tiere und ihre Lebensbedingungen informieren und erst im zweiten Schritt den Bau des Fischteichs planen. Manche Fische brauchen beispielsweise im Winter zusätzliches Futter. Fischteiche müssen zudem gerade im Winter besonders gepflegt werden, damit die Fische die kalte Jahreszeit gut überstehen.

Form vom jeweiligen Teich abhängig vom Fischbestand

Die Größe und Form sowie die Ausstattung eines Fischteichs hängt davon ab, welche Fische darin einen neuen Lebensraum finden sollen. Ein Forellenteich ist meist lang gestreckt und einen bis eineinhalb Meter tief. Forellen mögen zudem strömendes, kühles Wasser. Aus einem Forellenteich muss man das Wasser problemlos ablassen können. Hierzu braucht man oft einen sogenannten Teichmönch, über den man das Wasser abfließen lassen kann. Wer sogar Forellen züchten möchte, der baut oft gleiche mehrere Fischteiche nebeneinander, um zu verhindern, dass sich Krankheiten ausbreiten. Bei der Entscheidung für den passenden Fischteich unterstützt und berät Sie ein Fachmann in allen Fragen.

Karpfen leben meist in einem flacheren, größeren Teich. Auf dem Boden der Fischteiche für Karpfen befindet sich meist eine geschlossene Grasnarbe. In der Regel lässt man erst im Frühjahr Wasser in den Karpfenteich ein und setzt die Tiere ins Wasser, denn Karpfen mögen recht hohe Wassertemperaturen, die sie zum Ablaichen brauchen. Karpfen fressen Zooplankton, für den man übrigens auch einen eigenen Planktonteich anlegen kann.

Fragen Sie uns einfach vor dem Bau des neuen Teichs…